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Stahl

Als Stahl werden alle technischen Eisen-Kohlenstoff-Legierungen bezeichnet, deren Kohlenstoffgehalt zwischen 0 und 2,06 % liegt und deren Anteil weiterer Elemente deutlich geringer als der des Eisens ist. Diese Definition leitet sich direkt aus dem Eisen-Kohlenstoff-Diagramm ab. Außerdem werden Eisen-Kohlenstoff-Legierungen, die zusätzliche Karbide im Gefüge besitzen und einen Gesamtkohlenstoffanteil von 2,06 % überschreiten, zu den Stählen gezählt. Allerdings spricht man bei hohen Karbidanteilen nur noch von Eisenbasis-Legierungen, wobei eine Grenze nicht allgemeingültig festgelegt ist. Des Weiteren gibt es noch viele Stähle, die neben Kohlenstoff hohe Anteile anderer Elemente besitzen. Diese Stähle haben sich historisch für spezielle Anwendungen entwickelt. Die bekanntesten Vertreter sind rost- und säurebeständige Stähle mit einem Chromanteil von ca. 13 %, Maragingstähle und Warmarbeitsstähle. Aufgrund der Vielzahl von verschiedenen Stählen, die inzwischen entwickelt wurden und die sich nicht nur in der chemischen Zusammensetzung unterscheiden, ist eine vollständige Aufzählung kaum möglich.

 (Quelle: Wikipedia)