Injektionsmörtel UPM 33 / UPM 33 Express
A ) Vorbereitung Kartusche
- Verschlusskappe entfernen.
- Statikmischer festschrauben. Mischspirale im Statikmischer muss deutlich sichtbar sein. Niemals ohne Statikmischer verwenden!
- Kartusche in die Auspresspistole legen.
- So lange auspressen (ca.10 cm langer Strang), bis der austretende Mörtel gleichmäßig gefärbt ist. Nicht gleichmäßig gefärbter Mörtel bindet nicht ab und ist zu verwerfen.
Achtung: Nach Beendigung der Montage Statikmischer auf der Kartusche aufgesetzt lassen.
Wenn Verarbeitungszeit überschritten ist, neuen Statikmischer verwenden und gegebenenfalls verkrustetes Material an
der Kartuschenöffnung entfernen.
Montage in Mauerwerk
B I ) Montage mit Siebhülse
Geeignet für: Hochlochziegel, Vollziegel, Kalksandlochstein, Kalksandvollstein, Hohlblocksteine, Bimsstein, Hohlkörperdecken und andere Lochsteine.
- Bohrloch erstellen. Vorgeschriebenen Bohrdurchmesser und Bohrtiefe beachten. Bei Vollbaustoffen zusätzlich reinigen: Mindestens 2 x ausblasen + 2 x bürsten + 2 x ausblasen. Schlechte Bohrlochreinigung = verminderte Tragfähigkeit!
- Siebhülse bündig in den Verankerungsgrund einstecken.
- Injektionsmörtel vom Bohrlochgrund her blasenfrei verfüllen.
- Anschließend Verankerungselement unter leichter Drehbewegung bis zum Hülsengrund eindrücken.
- Verankerung erst nach der vorgeschriebenen Aushärtezeit (siehe Tabelle I) belasten.
B II ) Montage ohne Siebhülse
Geeignet für: Leichtbeton, Vollziegel, Kalksandvollstein, Porenbeton, Vollbims, Naturstein und andere Vollbaustoffe. Wir empfehlen im verputzten Mauerwerk eine Siebhülse zu verwenden.
- Bohrloch erstellen. Vorgeschriebenen Bohrdurchmesser und Bohrtiefe beachten.
- Bohrloch gründlich reinigen: Mindestens 2 x ausblasen + 2 x bürsten + 2 x ausblasen. Schlechte Reinigung = verminderte Tragfähigkeit!
- Injektionsmörtel vom Bohrlochgrund her blasenfrei verfüllen (ca. 2/3 des Bohrloches).
- Anschließend Verankerungselement unter leichter Drehbewegung bis zum Bohrlochgrund eindrücken. Nach dem Setzen des Verankerungselementes muss Überschussmörtel am Bohrlochmund austreten. Tritt kein Mörtel an der Oberfläche aus, so ist die Gewindestange sofort zu ziehen und erneut Injektionsmörtel zu injizieren.
- Verankerung erst nach der vorgeschriebenen Aushärtezeit (siehe Tabelle I) belasten.
Achtung: Je nach Baustoff können Farbveränderungen auftreten. An geeigneter Stelle vorher
überprüfen.
Bei Überkopfmontage das Verankerungselement während der Aushärtezeit des Mörtels durch Klemmkeile fixieren.
Mörtel kühl und trocken lagern. (+5°C bis + 25°C)
Montage in Beton
C ) Bohrlocherstellung
- Bohrloch erstellen. Vorgeschriebenen Bohrdurchmesser und Bohrtiefe beachten
- Evtl. vorhandenes Wasser vollständig aus dem Bohrloch durch Ausblasen oder Aussaugen entfernen. Bohrloch gründlich säubern. Schlechte Reinigung = verminderte Tragfähigkeit! Für die Größen M6 bis M12 und hd ≤ 12 x d: 4 x kräftig ausblasen mit Handausbläser (bei Größe M6 Adapter verwenden). – Für alle anderen Größen und Bohrtiefen: 4 x ausblasen mit ölfreier Druckluft, p > 6 bar.
- 4 x maschinell bürsten. Verschmutzte Bürsten säubern. Abnutzung mit Bürstenlehre kontrollieren. Bürstendurchmesser muss größer als Kontrolldurchmesser sein.
- Bohrloch nochmals 4 x ausblasen (siehe Verfahrensschritt 2).
- Injektionsmörtel vom Bohrlochgrund her blasenfrei verfüllen (ca. 2/3 des Bohrloches, siehe Tabelle II). Bei beengten Verhältnissen oder hef ≥ 150 mm Verlängerungsschlauch verwenden.
C I ) Vorsteckmontage
- Verankerungselement unter leichter Drehbewegung bis zum Bohrlochgrund eindrücken. Nach dem Setzen des Verankerungselementes muss Überschussmörtel am Bohrlochmund austreten. Tritt kein Mörtel an der Oberfläche aus, so ist die Ankerstange sofort zu ziehen und erneut Injektionsmörtel zu injizieren.
- Verankerung erst nach der vorgeschriebenen Aushärtezeit (siehe Tabelle I) belasten.
C II ) Druchsteckmontage
- Bei Durchsteckmontage ist die Bohrung im Anbauteil mit Mörtel zu verfüllen.
- Verankerungselement unter leichter Drehbewegung bis zum Bohrlochgrund eindrücken. Nach dem Setzen des Verankerungselementes muss Überschussmörtel am Bohrlochmund austreten. Tritt kein Mörtel an der Oberfläche aus, so ist die Ankerstange sofort zu ziehen und erneut Injektionsmörtel zu injizieren.
- Verankerung erst nach der vorgeschriebenen Aushärtezeit (siehe Tabelle I) belasten.
C III ) Montage mit Innengewindeanker IST
- Innengewindeanker IST unter leichter Drehbewegung oberflächenbündig eindrücken. Nach dem Setzen des Verankerungselementes muss Überschussmörtel am Bohrlochmund austreten. Tritt kein Mörtel an der Oberfläche aus, so ist der Innengewindeanker sofort zu ziehen und erneut Injektionsmörtel zu injizieren.
- Verankerung erst nach der vorgeschriebenen Aushärtezeit (siehe Tabelle I) belasten.
Tabelle I ) Verarbeitungs- und Aushärtezeit
| Systemtemperatur (Mörtel) |
Offenzeit/Verarbeitungszeit UPM 33 |
Offenzeit/Verarbeitungszeit UPM 33 Express |
| ± 0 °C |
- |
5 min. |
| + 5 °C |
13 min. |
5 min. |
| + 10 °C |
9 min. |
3 min. |
| + 20°C |
5 min. |
1 min. |
| + 30 °C |
4 min. |
- |
| + 40 °C |
2 min. |
- |
| Baustofftemperatur |
Aushärtezeit* UPM 33 |
Aushärtezeit* UPM 33 Express |
| -10 °C - -6 °C |
- |
12 h |
| - 5 °C - ± 0 °C |
24 h |
180 min. |
| + 1 °C - + 5 °C |
3 h |
180 min. |
| + 6 °C - +10 °C |
90 min. |
50 min. |
| + 11 °C - + 20 °C |
60 min. |
30 min. |
| + 21 °C - + 30 °C |
45 min. |
- |
| + 31 °C - + 40 °C |
35 min. |
- |
* Im feuchten Verankerungsgrund sind die Aushärtezeiten zu verdoppeln.
Tabelle II ) Einbaudaten Upat Ankerstangen UPM-A in Beton
Verankerungstiefen hef = min. Bohrtiefen
| Größe |
Bohr-Ø (mm) |
hef,min (mm) |
Min. Skalenteile |
hef,max (mm) |
Max. Skalenteile |
Durchgangsloch im Anbauteil bei Durchsteckmontage (mm) |
tinst,max (Nm) |
Reinigungsbürste BS |
| M 6** |
8 |
50 |
2 |
72 |
2 |
9 |
5 |
8 |
| M 8** |
10 |
60 |
2 |
160 |
5 |
11 |
10 |
10 |
| M10 |
12 |
60 |
3 |
200 |
7 |
14 |
20 |
12 |
| M12 |
14 |
70 |
3 |
240 |
10 |
16 |
40 |
14 |
| M16 |
18 |
80 |
5 |
320 |
19 |
20 |
60 |
18 |
| M20 |
24 |
90 |
11 |
400 |
48 |
26 |
120 |
24 |
| M24** |
28 |
96 |
15 |
480 |
75 |
30 |
150 |
28 |
| M27** |
30 |
108 |
18 |
540 |
80 |
33 |
200 |
35 |
| M30** |
35 |
120 |
28 |
600 |
130 |
40 |
300 |
35 |
** Nicht Bestandteil der Zulassung Option 1
Tabelle III ) Einbaudaten Upat Innengewindeanker IST in ungerissenem Beton
| Größe |
Bohr-Ø (mm) |
hef (mm) |
Füllmenge Skalenteile |
Durchgangsloch im Anbauteil bei Durchsteckmontage (mm) |
tinst,max (Nm) |
Reinigungsbürste BS |
| M 8 |
14 |
90 |
5 |
9 |
10 |
14 |
| M10 |
18 |
90 |
7 |
12 |
20 |
18 |
| M12 |
20 |
125 |
11 |
14 |
40 |
20 |
| M16 |
24 |
160 |
17 |
18 |
80 |
24 |
| M20 |
32 |
200 |
48 |
22 |
120 |
35 |
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